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Voraussetzungen für die Aufnahme in eines der Heime

  • Antragstellung bei der zuständigen Gemeinde
    Die Wohnsitzgemeinde des Aufnahmewerbers muss den Antrag befürworten bzw. eine Stellungnahme zur finanziellen Situation des Aufnahmewerbers abgeben.
  • Osttiroler Gemeindebürger
    Hauptwohnsitz mindestens fünf Jahre vor Heimaufnahme in einer Osttiroler Gemeinde
  • Bei Auswärtigen Verrechnung des Auswärtigenzuschlages
    (Einschleifregelung € 145,35)
  • Alter - mindestens 65 Jahre!

Die Höhe des Heimentgeltes (Tarif) ist in den Tiroler Altenwohn- und Pflegeheimen und somit auch beim Gemeindeverband Bezirksaltenheime Lienz von der Pflegegeldeinstufung des Heimbewohners bzw. der Heimbewohnerin abhängig.

Heimpreise 2017 lt. VAS 24.03.2017

Bei Bezahlung der Heimkosten wird von SelbstzahlerInnen und TeilzahlerInnen gesprochen.

Definition SelbstzahlerInnen:

SelbstzahlerInnen sind Personen, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse in der Lage sind, die anfallenden Heimkosten zur Gänze selbst bzw. mit Kostenbeteiligung unterhaltspflichtiger Angehöriger oder aus vorhandenen Eigenmitteln zu bestreiten.

Definition TeilzahlerInnen

TeilzahlerInnen sind jene Personen, deren Eigenleistung nicht ausreicht, um einen Heimplatz zu finanzieren. In diesem Fall kann um Unterstützung aus Sozialhilfemittel angesucht werden (bis Pflegegeldstufe 2 obliegt die Zuständigkeit der jeweiligen Gemeinde, ab Pflegegeldstufe 3 ist das Land zuständig).

Eigenmittel und Unterhaltsverpflichtungen werden in erster Linie herangezogen - das Eigenvermögen (Ersparnisse) ist bis auf einen Freibetrag von derzeit € 7.000,00 einzubringen. Miet- und Pachteinnahmen sind zu 100 % einzubringen.

In diesen Fällen verbleibt den Heimbewohnern 20 % der monatlichen Nettopensionsbezüge als Taschengeld bzw. der 13. und 14. Gehalt. Vom Pflegegeld verbleibt ein Fixbetrag (10 % vom Pflegegeld der Stufe 3; das sind derzeit € 45,20) als monatliches Taschengeld.

Die genauen Erhebungen des Einkommens und des Vermögens des Antragstellers obliegt den Behörden.

Vermögenstransaktionen, Schenkungen oder die Übergabe von Vermögenswerten (Grundstücken, Liegenschaften etc.) an dritte Personen vor oder während des Heimaufenthaltes können einen nachfolgenden Einsatz von Mindestsicherungsmitteln ausschließen. Bitte beachten Sie die diesbezügliche Erklärung des Amtes der Tiroler Landesregierung (Informationsblatt - Mindestsicherung als Leistung zur stationären Pflege).

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