Menü

Die Küche

"Vereinbare Ziele und lasse die Mitarbeiter daran arbeiten, diese Ziele zu erreichen!"

Das Ziel des Küchenteams im Wohn- und Pflegeheim Matrei liegt 2013 zum Ersten darin, die pürierte Kostform durch strukturelle Planung möglichst vollwertig und abwechslungsreich anzubieten. Des Weiteren hat sich die Küche zum Ziel gesetzt sämtliche Rezepturen zu erfassen, laufend zu evaluieren und in weiterer Folge den Speiseplan mit der Kalorienangabe zu hinterlegen.

Kochen ist für uns Leidenschaft, alle 5 Sinne werden angeregt. Denn ganz unbewusst setzen wir diese beim Kochen ein. Die bestmögliche Erhaltung der Fähigkeiten jedes einzelnen Bewohners, aber auch unsere Kunden außerhalb können durch die Produktion und Präsentation verschiedener Speisekomponenten positiv beeinflusst werden.

 Küchenteam

 Das Küchenteam im Wohn- und Pflegeheim Matrei i.O.

"Das Auge isst mit"

Die visuelle Wahrnehmung des Angebotenem ermöglicht, dass die Heilwirkung der sechs Spektralfarben einsetzen kann:

  • Rot: ist eine aktive Heilfarbe und strömt eine wärmende, belebende und anregende Energie aus.
  • Orange: Heilenergie für Optimismus und Lebensfreude - sie wirkt aufmunternd.
  • Gelb: spendet Heiterkeit und Lebensfreude, vertreibt Trübsinn und Ermüdungserscheinungen.
  • Grün: wirkt stabilisiert und erholsam. Fördert die Regeneration des Nervensystems und des Organismus.
  • Blau: harmonisierende Farbe, stärkt die Lebenskraft und entlastet das Herz.
  • Violett: gibt geistige Kraft und führt zu höheren Bewußtseinszuständen.

"In der eigenen Haut wohlfühlen"

Genauso wie wir uns in einem kuscheligen Pullover wohlfühlen, ist es besonders wichtig, dass das Ambiente rund um das Essen einladend gestalten wird.

In den Fingerspitzen ist der Tastsinn besonders gut ausgeprägt. Dieser wird durch das Altern und Krankheiten beeinträchtigt. Umso wichtiger wird dies wenn das Augenlicht schwächer wird.

Durch die Verwendung natürlicher Materialen wie zum Bsp.: Baumwolle oder Porzellan, kann dieser gefördert werden. Ein schön gedeckter Tisch in einem hellen Raum mit polierten Weingläsern, einer schönen Blumenvase schafft eine Wohlfühlatmosphäre.

Das Anbieten von Fingerfoods, aber auch das Zubereiten mundgerechter Kost auf den Tellern erleichtert den beeinträchtigten Menschen das Essen und stellt somit den Genuß in den Vordergrund.

"Gerüche machen Lust auf mehr"

Die zentral gelegene Küche unseres Hauses bietet den Bewohnern die Möglichkeit, schon am Vormittag zu riechen, welches Gericht am Mittagstisch serviert wird. Manchmal ist es der Duft der demente Heimbewohner zum Essen animiert. Der hauseigene Kräutergarten ermöglicht uns, unsere Speisen zu verfeinern.

"Ein offenes Ohr haben"

Zuhören und verstehen stellt uns manchmal vor eine große Herausforderung.

"Oft sind es Kleinigkeiten die Freude und Zufriedenheit bereiten"

Die biografische Erfassung der vergangenen Lebensjahre durch die Pflegepersonen macht es uns möglich Heimbewohner in schwierigen Lebensphasen, in denen der Hunger selten wird, durch "Vertrautes" die Gelüste zu animieren.

Zwischenmenschliche Beziehungen können durch Kommunikation und Austausch gefördert werden. Der anliegende Speisesaal, sowie unser Heimcafe bietet dafür die beste Gelegenheit.

"Auf der Zunge zergehen lassen"

Durch vermehrten Verzicht von Geschmacksvertärkern und Fertigprodukten wird unser Geschmacksinn aufs Neue gefordert und sensibilisiert. Der Einsatz von frischen Kräutern, selbst hergestellten Würzen und Salzen ermöglicht uns, den altersbedingten Geschmacksverlust auszugleichen.

Hausgemachte Suppen erwärmen nicht nur den Körper, sondern auch die Seele.

Kurze Anlieferungszeiten garantieren, dass der Eigengeschmack heimischer Produkte nicht verloren geht, und die Gaumenfreuden erhalten bleiben.

Gleichzeitig nehmen wir mit der Zunge die Geschmacksrichtungen süß, salzig, sauer und bitter wahr. Dazu dienen 9000 Geschmacksknospen die sich au dem Zungenrücken befinden.

Der Geschmack süß wird vornehmlich von der Zungenspitze wahrgenommen. Salzig und sauer von den Zungenrändern, und bitter vom hinteren Teil.

Die Geschmacksknospen "bitter" sind 10000 mal emfindlicher als jene für "süß".

Gemeinsam sind wir bemüht durch unsere Produktionen einen Beitrag zum Wohlbefinden der Bewohner zu leisten. Die externe Diätologin Marion Steiner Binder steht dem Küchenteam des Wohn- und Pflegeheim Matrei beratend zur Seite und wird bei Änderungen der Essensversorgung zum Wohle unserer Heimbewohner miteinbezogen.

KesselergebnisIm Juli wurde unsere Küche ein weiteres Mal durch die Firma pemcon einer Bewertung unterzogen, um das Qualitätssiegel zu aktualisieren. Die Liebe am Beruf machte es möglich das "4 Kesselergebnis" zu halten und das Punkteergebnis von 19,15 auf 19,27 zu steigern. Damit rückt unsere Küche auf Platz 2 aller zertifizierten Großküchen vor. Wir alle sind stolz darauf, Teil dieses Erfolges zu sein.

zum seitenanfang